Philippus 2.049 - und Schluss...

Spruch 126: [Jede] Pflanze, [die] mein Vater, der in den Himmeln ist, [nicht] gepflanzt hat, [wird] ausgerissen werden. Die Getrennten werden vereinigt werden [...] und werden sich füllen. Alle, die in das Schlafgemach [hineingehen] werden, werden das Licht [anzünden], denn [...] wie bei den Hochzeiten, die [...] geschehen in der Nacht. Das Feuer [...] nur in der Nacht und verlischt dann. Die Mysterien der Hochzeit hingegen vollziehen sich am Tag und im Licht. Jener Tag oder sein Licht gehen nicht unter.

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Kommentare: 1
  • #1

    Ruth Finder (Sonntag, 08 Oktober 2017 12:30)

    Zu 126) Eine Vision wird dargestellt:

    Alle Eigenschaften, die nicht in wahrer Liebe sondern in Angst, Gier, Hass und Verblendung wurzeln, werden "ausgerissen", d.h. in langer, entschlossener, beharrlicher, geduldiger und hoffnungsvoller Arbeit wie Unkraut beseitigt.
    Der Mensch wird in seinem Innern vereint, die Menschen werden unter einander vereint, individuell und allesamt werden wiederum sie alle mit Gott vereint - also alle Getrennten werden vereint.
    Und sie werden einander durchströmen, durchfluten - "füllen".

    "Das Feuer [brennt...] nur in der Nacht und verlischt dann." - damit wird m.E. nach die Unbeständigkeit des persönlichen Ichs und der Welt ausgedruckt.

    Am einen "besonderen Tag" (ich meine damit mysteriöse, unergründliche Tiefen und Begebenheiten) erwacht die Seele, und ab dann durchwacht sie diesen "Tag" mit wachsendem Verstehen und allem, was sich daraus ergibt. Und "Jener Tag oder sein Licht gehen nicht unter."