Philippus 2.036

Spruch 90: Die, die behaupten: ,,Man wird zuerst sterben und dann auferstehen", irren sich. Wenn man nicht die Auferstehung zu Lebzeiten empfängt, wird man nichts empfangen, wenn man stirbt. Entsprechend redet man auch von der Taufe, wenn gesagt wird: ,,Groß ist die Taufe; denn wenn man sie empfängt, wird man leben."

Spruch 91: Der Apostel Philippus sprach: ,,Josef der Zimmermann pflanzte einen Garten, weil er Holz benötigte für sein Handwerk. Er ist es, der das Holz aus den Bäumen, die er anpflanzte, hergestellt hat. Und sein Same hing an dem, was er angepflanzt hatte. Sein Same war Jesus, die Pflanze aber das Kreuz."

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Kommentare: 2
  • #1

    Clemens (Mittwoch, 06 September 2017 20:16)

    zu 91) Das in den Trennungswelten mit der AP (Joseph) sich verwechselnde HS ("Prä"-Jesus) wird dort zwangsläufig tätig (pflanzt einen Garten), weil es die daraus entstehenden karmischen Früchte (Holz) für sein Handwerk (Egowerdung und Egoismusüberwindung) braucht. Das nur als Keim (Same) vorhandene, zuletzt gottgleich werdende HS (Jesus) musst vorher den Früchten seines Tuns via AP in den Trennungswelten ganz unterworfen (gekreuzigt) werden, damit es zur Freiheit heranreifen kann. Tat (Pflanze), karmische Frucht (Holz) und die Schicksalsverknüpfung damit (Kreuzigung) sind konzeptionell eins - ein implementierter Motor zur Befreiung.

  • #2

    Simon (Donnerstag, 07 September 2017 09:59)

    zu 90)
    Zuerst und dann....linear, zeitlich, dual, materiell. Getrenntheit! Im „zuerst und dann“ kann sich die Gegenwart als Bewusstheit nicht offenbaren. Ein kosmischer Witz. Denn „zuerst und dann“ ist die Gegenwart.
    Die A.P. stirbt eigentlich gar nicht, es ist wohl eher als eine Eingliederung sehen, sie reiht sich ein als das was sie ist, das untere Ende des h.S. Was bis in die Welten der Trennung hinabreicht um sich dort Ausdruck zu verleihen. Unten heißt aber nicht gleich weniger Wertigkeit. Aus solch einer Sicht entsteht viel Leid. Es mag einen Kontext geben indem der Tod der A.P, der Anfang vom Leben bedeutet und auch einen Sinn ergibt, ich würde aber eher sagen, dass Gegenteil ist der Fall, die A.P wird lebendig. Sie reiht sich ein und wird zu einem wahren Aspekt des Ausdrucks Mensch. So kehrt der verlorene Sohn heim. Er schaut von unten nach oben und es ist das SELBE als würde er von oben nach unten schauen. Die Taufe, ist der Segen der Schau. Das Leben ist der Gleichklang von Geist und heiligem Geist.