Frieden

Die Seele spricht von ihrem Geliebten, und das tut sie so: Er ist, sagt die Seele, und daran fehlt es ihm niemals. Und ich bin nicht, und so fehlt es auch mir an nichts. Und er hat mir Frieden gegeben, und ich lebe nur von diesem Frieden, der durch seine Gaben in meiner Seele geboren wurde ohne Denken.

 

(Marguerite Porete, 1250/60-1310)

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Kommentare: 1
  • #1

    Simon (Donnerstag, 07 September 2017 15:34)

    Die Seele, der Geist als Bewusstheit.
    Der Geliebte als der heilige Geist.
    Bewusstwerdung im Sein - die Vermählung.
    Die Sicht der A.P durch das h.S löst trennendes.
    A.P wird als Teil des h.S erkannt, defizitäres wird nicht mehr als Mangel gesehen sondern als Aufgabe innerhalb von Weg-Arbeit.
    Durch die ganzheitliche Sicht wird die A.P sich nicht mehr als getrennt wahrnehmen,
    ein innerer Friede entsteht.
    Die Gaben bzw. das Leben selbst wird Bewusst gelebt.
    Ohne Denken - das Lebendige Sein im Jetzt.