Als ob

http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/46224

 

Die Kurzfassung eines Artikels aus dem aktuellen SZ-Magazin. Schönes Beispiel für selbstgemachte Probleme mit selbstgemachter Lösung. Seltsam, dass es APs so lieber ist, als dann doch einfach das selbstgemachte Problem aufzuheben. Nein, ein Gebot wird mit einer fiktiven, formalen Einhaltung umgangen. So als ob ein Tier mit einem umgebundenen grünen Gürtel kein Fleisch mehr ist und dann auch in der fleischlosen Fastenzeit gegessen werden kann...

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Kommentare: 1
  • #1

    Maria (Mittwoch, 19 Juli 2017 12:44)

    Ja, schade, dass wir oft lange und immer wieder nicht oder nur durch beharrliche Wegarbeit sehen, dass wir wie Mumien herumlaufen, eingewickelt in viele weiße Schnüre.
    Bei dem Beispiel im Artikel ist es von außen betrachtet lustig bis paradox. Auf uns selber bezogen fällt es oft schwer, die alltäglichen subtilen bis sehr auffälligen Ausweichungen tatsächlich anzugehen. Und so häufen wir Probleme auf Probleme und die Angst in uns nimmt zu, dass das Lügengebäude einstürzt. Ein subtiles Unbehagen in uns, dass wir nicht zuordnen können. Wobei die AP sehr geschickt darin ist, immer wieder noch einen draufsetzen zu können.

    Der erste Schritt scheint mir zu sein, zu versuchen, die Dinge so zu sehen, wie sie tatsächlich sind.

    Der zweite Schritt, die sich abbildende Problematik so anzunehmen, wie sie sich uns tatsächlich darbietet. Und nicht der Versuchung zu erliegen, Erklärungen oder Begründungen zu suchen, die die Wahrheit ein klein bisschen umschminken, damit es uns mit der Wahrheit ein kleines bisschen besser geht.

    In Verbindung mit den beiden Schritten kann man dann als dritten Schritt mit Hilfe seiner spirituellen Ausrichtung die wahre Lösung des Problems angehen.