Philippus 2.009

Spruch 16a: Die Archonten dachten, dass sie durch ihre Kraft und ihren Willen das tun, was sie taten. Der heilige Geist aber bewirkte alles im Verborgenen durch sie, wie er wollte.

Spruch 16b: Die Wahrheit wird an allen Orten ausgesät, sie, die von Anfang an besteht, und viele sehen sie, wie sie gesät wird. Wenige aber sind es, die sie sehen, wie sie (auch) geerntet wird.

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Kommentare: 3
  • #1

    Ruth Finder (Dienstag, 30 Mai 2017 19:07)

    zu 16a) Ich denke, dass dieser Spruch sich in der sehr einleuchtenden Deutung des Spruches 13 von Jonas wiederfindet.

    zu 16b) Die Wahrheit ist, zum einen, nicht an Ort, Zeit, Überlieferung und Autorität gebunden - zum anderen vernehmen viele dieses Wissen, aber nur wenige erfahren es durch eigene konsequente Wahrheitsforschung.

  • #2

    Ruth Gabriel (Dienstag, 30 Mai 2017 20:59)

    Zu Spruch 16a und in Ergänzung zu Jonas´ Deutung:
    Archonten, die glauben, alles aus sich selbst heraus zu tun, scheinen mir ein notwendiger Bestandteil davon zu sein, dessen wir auf unserem Weg unbedingt bedürfen: der freien Wahl.

  • #3

    Jonas (Mittwoch, 31 Mai 2017 08:31)

    zu 16a) Wir als Weg-Arbeiter versuchen, über unser höheres Selbst den Willen Gottes zu erkennen und ihm in den Welten der Trennung Ausdruck zu verleihen. Die Archonten, wenn wir sie denn als Menschen betrachten, wären der Gegenentwurf dazu, sie handeln in der Verwechslung mit ihrer AP nach den Impulsen ihres Egoismus und versuchen, ihre (niederen) Bedürfnisse zu befriedigen. In ihrer Hybris glauben sie, dies aus eigener Kraft zu tun und verkennen dabei, dass sie in Wahrheit auf Gaben des heiligen Geistes (ätherische Vitalität) zurückgreifen. Sie sind sich nicht bewusst, wie sehr sie in ihrem Tagesablauf in den göttlichen Plan eingebunden sind und dass sie hier trotz vermeintlicher Freiheit fast nur wie Marionetten in einem göttlichen Schauspiel agieren. Ohne es zu wissen dienen sie damit dem heiligen Geist Gottes und der Entwicklung aller Menschen.