Philippus 2.003

Spruch 4: Ein heidnischer Mensch pflegt nicht zu sterben, denn er hat gar nicht erst gelebt, so
dass er sterben könnte. Wer zum Glauben an die Wahrheit gekommen ist, hat das Leben
gefunden. Und dieser schwebt in Gefahr zu sterben, denn er ist lebendig.

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Kommentare: 1
  • #1

    Ruth Finder (Sonntag, 21 Mai 2017 14:36)

    zu 4) Es könnte hier um die Perspektive gehen. Darum, um rauszufinden, was der Sinn des Lebens ist, worin unsere Bestimmung besteht. Der heidnischer Mensch ist nicht per se schlecht, aber er ist in der Enge der sichtbaren Welt und der Linearität und Oberflächlichkeit seiner AP gefangen. Er kann diese Beengtheit nicht verlassen/hinter sich lassen (sterben), denn er kennt keine Bewegung - im Sinne der Suche nach der wahren Wirklichkeit, die alles umfasst - das Sichtbare und Unsichtbare, nach der Tiefe und dem Sinn des Seins. Wer aber die Perspektive der HS eingenommen hat, wer die neuen Horizonte der Entwicklung sieht, wer die Erkenntnis gewonnen hat, dass wir viel mehr sind, als unsere AP, der fängt an, sich auszurichten, der wagt sich aus seiner geistigen Enge (stirbt). Dieses Wagnis bedeutet Gefahr und Risiko, aber das ist die wahre Lebendigkeit.