Philippus 2.002

Spruch 3: Diejenigen, die Totes erben, sind selbst tot und erben Totes. Diejenigen, die das Lebendige erben, sind lebendig und erben das Lebendige und das Tote. Die Toten erben nichts. Denn wie sollte der Tote erben? Wenn der Tote das Lebendige erbt, wird er nicht sterben, sondern der Tote wird um so mehr leben.

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Kommentare: 2
  • #1

    Clemens Satorius (Freitag, 19 Mai 2017 10:36)

    zu Spruch 3) Menschen, die mit einer Hyliker-Sicht in die Welt kommen, bekommen in der Welt auch nur Hyliker-Dinge. Sie bekommen im Grunde "nichts", da die Dinge der Hyliker-Welt keinen Bestand haben - wie auch die Hyliker selbst. Wer aber eine pneumatische (spirituelle) Sicht der Dinge bekommt/gewinnt/sich erarbeitet wird dadurch selbst Pneumatiker und überwindet schrittweise auch die Beschränkungen durch die Schleier des Todes. Dadurch gewinnen sie Dauer der Schau und erben nicht nur diese lebendige Sicht, sondern können dadurch sogar auf der grobstofflichen Ebene das zugrundeliegende Bleibende im Wandel erkennen - sie erben sogar das Tote.

  • #2

    Ruth Finder (Freitag, 19 Mai 2017 12:14)

    Ich möchte nur zu dem Satz: "Wenn der Tote das Lebendige erbt, wird er nicht sterben, sondern der Tote wird um so mehr leben." Darin steckt die frohe Botschaft, dass ALLE die Möglichkeit des Erwachens haben.